Kundenstimmen

Die eigenen vier Wände sind Schweizern weiterhin viel Wert

 
Die Nachfrage nach selbst genutztem Wohneigentum bleibt stabil, Käufer haben besonders Häuser ins Auge gefasst. Die Corona Krise hinterlässt auf dem Schweizer Immobilienmarkt bisher kaum Spuren. Der Markt für selbst genutztes Wohneigentum zeigt sich weiterhin sehr stabil. Die Preise dürften sich in den kommenden Monaten seitwärts bewegen.

Die Lage am Immobilienmarkt hat sich im dritten Quartal zwar leicht entspannt. Die Indikatoren signalisieren laut einer Mitteilung von Moneypark vom Montag aber weiterhin mittlere bis hohe Risiken im Schweizer Immobilienmarkt. Der von 0 bis 6 Punkte reichende Real Estate Risk Index (RERI) steht um 0,3 Punkte tiefer auf 3,8 Punkten. Damit habe der Index den Corona bedingten Anstieg in den ersten beiden Quartalen fast wieder rückgängig gemacht, schreibt Moneypark.

Nachfrage nach Einfamilienhäusern steigt
Insgesamt lasse sich zwar ein abflachendes Preiswachstum erkennen. Dennoch erreichte der Angebots-Preisindex für Einfamilienhäuser (EFH) und Eigentumswohnungen (ETW) im dritten Quartal 2020 mit 163,5 Indexpunkten den höchsten Stand der vergangenen drei Jahre. Zurückzuführen ist dies darauf, dass die Nachfrage bei Einfamilienhäusern und dadurch auch die Angebotspreise um 2 Prozent gestiegen sind. Dagegen sind die Angebotspreise bei Eigentumswohnungen um durchschnittlich 0,7 Prozent gesunken. Auch im Luxussegment beider Immobilienklassen kam es zu leichten Preisrückgängen.

Der Trend wird laut Moneypark durch die Suchprofile der Kunden untermauert. Die Nachfrage nach Häusern ist laut Moneypark um fast 30 Prozent gestiegen. Das Angebot sei aber mit rund 21'000 Einfamilienhäusern und 36'000 Eigentumswohnungen deutlich unter Vorjahr.

Renditeliegenschaften mit Risiken
Dagegen dürfte die Corona Krise nicht spurlos an den Renditeliegenschaften (buy-to-let) vorbeigehen. Gerade in Peripherielagen und ländlichen Regionen könnten sich sowohl das Leerstandsrisiko als auch steigende Mietervolatilitäten bei einer längeren wirtschaftlichen Schwächephase akzentuieren.

quelle: sda/tafu